Top 10 – Indien

Indien – das Land der Gegensätze. Wunderschön und schmutzig, reich und bettelarm, faszinierend und verwirrend. Doch wer sich der Herausforderung stellt, wird belohnt.  Darum hier meine persönlichen Top Ten Orte in Indien.

Jaisalmer
  •  Jaisalmer wird auch die Goldene Stadt genannt: Sie liegt inmitten der Wüste Thar und wurde aus gelbbraunem Sandstein erbaut. Bis zur Grenze nach Pakistan sind es von hier nur wenige Kilometer. Die kunstvoll verzierten Havelis, ehemalige Geschäftshäuser von reichen Händlern, sind faszinierend und erinnern an 1001 Nacht. Hier lässt es sich gemütlich durch die engen Gässchen schlendern, die wunderschönen Handarbeiten bestaunen – weiche Kaschmirschals, mit Pailetten bestickte Kissenbezüge und vieles mehr – und dabei köstlichen Chai schlürfen. Jaisalmer erinnert an eine mittelalterliche Festung und ist unbedingt einen Besuch wert!
Jodhpur
  • Jodhpur ist auch als  die Blaue Stadt bekannt. Überragt wird sie von dem kolossalen Fort Meherangarh, das einen spannenden Einblick in die ruhmreichen Zeiten der Maharajas ermöglicht. Das Fort steht auf einem über 100 Meter hohen Felsen und lässt den Blick über die blauen Häuser bis weit in die Wüste schweifen.
Udaipur
Udaipur
  • Udaipur hat mein Herz erobert. Die Stad liegt am malerischen Pichhola-See, zwischen sanften grünen Hügeln. Eine Bootsfahrt bringt einen vorbei am berühmten Lake Palace Hotel (Drehort für den James Bond-Film „Octopussy“) auf eine kleine romantische Insel.  Im Restaurant „Ambrai“ sitzt man direkt am See und geniesst köstliches indisches Essen – abends mit Sicht auf den beleuchteten Stadtpalast.
Pushkar
Pushkar
  • Das kleine Städtchen Pushkar liegt an einem See und ist für Hindus ein heiliger Ort, entsprechend viele Tempel hat es hier. Am See kann man die Gläubigen beim Gebet beobachten und gleich selbst an einer Zeremonie teilnehmen (wofür jedoch ziemlich offensiv Trinkgeld gefordert wird). Der Ort ist bevölkert von Hippies, überall gibt es gemütliche Rooftops und Cafés. Highlight: Der Sonnenaufgang vom Ratnagiri-Hügel aus – die Aussicht auf die neblige Landschaft im Morgengrauen ist magisch!
Jaipur
Jaipur
  • Jaipur selbst ist nicht gerade meine Lieblingsstadt, der berühmte Palast der Winde eher unspektakulär. Zu viel Verkehr, Lärm und Müll! Trotzdem lohnt sich ein Besuch: Das Fort Amber, etwas ausserhalb der Stadt, ist wirklich sehenswert. Hier lässt sich der unglaubliche Reichtum früherer Generationen erahnen. Man sollte jedoch zu Fuss zum Fort hinaufgehen und nicht auf den bemalten Elefanten reiten – die führen ein trauriges Leben.
Taj Mahal
Taj Mahal
  • Der Taj Mahal ist natürlich ein Must-See. Obwohl ich schon viele Bilder davon gesehen habe – in echt ist das berühmteste Grabmal der Welt unschlagbar. Tipp: Wir waren beim Morgengrauen dort und konnten die beinahe menschenleere Anlage für uns geniessen. Unbedingt genug Zeit einplanen, um die Magie dieses Ortes aufsaugen zu können…
Varanasi
Varanasi
  • Varanasi ist laut, bunt, überfüllt, magisch, stinkend, betörend, verwirrend… In Varanasi, der heiligsten Stadt aller Hindus, erwartet einen die komplette Reizüberflutung. Am Ufer werden Leichen verbrannt, deren Asche anschliessend dem heiligen Fluss Ganges übergeben wird. Es wimmelt von heiligen Kühen, von heiligen Sadhus und heiligen Priestern. Zum Pflichtprogramm gehört eine Bootsfahrt auf dem Ganges, sei es zu Sonnenauf- oder untergang (am besten beides!). Ich würde sofort wieder hingehen, Varanasi ist Indien pur.

 

Hampi
Hampi
  • Ich liebe Hampi! Die historische Stätte liegt im Bundesstaat Karnataka im südlichen Indien. Die Landschaft wirkt surreal: Riesige Felsblöcke liegen überall verstreut, dazwischen Palmen, Reisfelder und Flüsse. Dies hat sich bei Backpackern herumgesprochen, welche nun den kleinen Ort bevölkern. Trotzdem kann man sich hier noch als Entdecker fühlen, am besten mit einer luftigen Motorradfahrt durch die magische Landschaft.
Palolem
Die Strände von Goa
  • An den Stränden von Goa (im Bild Palolem) kann man sich nach allfälligen Reisestrapazen – die in Indien durchaus vorkommen – bestens erholen. Einfache Holzbungalows säumen die Strände, dazwischen Palmen und Strandrestaurants. Der Sand ist vielleicht nicht ganz so kitschig wie in der Karibik, doch der Chill-Faktor ist hoch.
Thali
Indisches Essen
  • Die Top Ten Indiens können unter keinen Umständen ohne Erwähnung des Essens abschliessen. Denn dieses ist einfach nur göttlich! Abnehmen muss man hier nicht wollen… dafür so viele Butter Naans, Thalis (im Bild) und Curries essen wie nur möglich. Auch der tägliche (zuckersüsse) Chai ist ein Muss. Indien ist eindeutig ein Paradies für Gourmets – auch für Vegetarier!