Tipps für Thessaloniki

Thessaloniki, die zweitgrösste Stadt Griechenlands nach Athen, entpuppt ihren Charme erst auf den zweiten Blick.  Wer sich die Zeit für eine Erkundung nimmt, entdeckt dann aber durchaus coole Ecken. Deshalb hier meine Tipps für Thessaloniki!

Die Platia Aristotelous

Die grosse und längliche Platia Aristotelous (Aristoteles-Platz) liegt im Zentrum der Stadt und öffnet sich gegen das Meer. Der halbkreisförmige Platz ist gesäumt von Cafés und Restaurants, von denen man gut das geschäftige Leben beobachten kann.

Essen in einem Restaurant am Aristoteles-Platz

Der Weisse Turm

Der weisse Turm – der übrigens alles andere als weiss ist – ist das Wahrzeichen von Thessaloniki. Für 4€ kann man ihn betreten. Im Innern gibt es eine sehr umfangreiche Ausstellung über die Stadtgeschichte. Ziemlich interessant, aber um sich per Audioguide alle Infos anzuhören bräuchte es wohl einen ganzen Tag! Von oben bietet sich einem dann einen tollen Blick auf die Uferpromenade und die Stadt.

Märkte

Links der breiten Fussgängerzone Odos Aristotelous liegen die Modiano-Markthalle und der benachbarte Vlali-Markt. Zum Verkauf stehen Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch, aber auch tolle Mitbringsel wie Olivenöl und Honig. Bei den Metzger-Ständen braucht es einen starken Magen, denn neben Innereien werden auch gruslige Dinge wie ganze Schafs- oder Ziegenköpfe feilgeboten… Auf der gegenüberliegenden Seite liegt der Vatikioti-Markt mit Kräuterhändlern, Möbeltischlern und Restaurants.

Roots Vegetarian & Vegan Place

Im Vatikioti-Markt liegt auch gleich mein nächster Tipp: Das vegetarische und vegane Restaurants Roots. Es ist ziemlich klein und sehr gemütlich eingerichtet. Auf der Karte stehen Köstlichkeiten wie Falafel, Gemüse-Burger, Pasta und sogar vegetarische Gyros mit Tzatziki. Das Essen schmeckt super!

Die Uferpromenade Leoforos Nikis

Eine Schönheit ist Thessaloniki nicht. Am Meer reihen sich mehrgeschossige Wohnblöcke aneinander, entlang derer dichter Verkehr durchfährt. Dennoch empfehle ich einen Spaziergang entlang dem Meer, und zwar wegen der unzähligen Bars und Restaurants. Ich glaube nicht, dass ich jemals so viele Bars auf einem Haufen gesehen habe. Und dazu noch so viele junge Menschen, die scheinbar das ganze Wochenende hier verbringen! Am besten irgendeine Bar auswählen, etwas zu Trinken bestellen, das dazu gereichte Knabberzeug essen und geniessen.

Die Nuts Factory an der Leoforos Nikis

Am gleichen Boulevard befindet sich ein ziemlich abgespacter Laden, der Nüsse, Trockenfrüchte, Granola, Müsliriegel, etc. verkauft. Schon nur das Schauen lohnt sich, aber ich wette, dass es dabei nicht bleibt =) Hier gehts auf die Facebook-Seite der coolen Nuts Factory.

Thessaloniki von oben

Verlässt man den geradlinigen unteren Teil Thessalonikis, kommt man in die Oberstadt Ano Poli. Hier gibt es kleine verwinkelte Gässchen, streunende Katzen und Hunde und alte Griechinnen, die vor den Fenstern  ihre Wäsche aufhängen. Die Idylle trügt jedoch, viele Geschäfte sind verriegelt, es liegt Müll herum und die desolate wirtschaftliche Situation Griechenlands wird hier mehr als deutlich. Noch weiter oben liegt das Kastra-Viertel, das schon fast ländlich wirkt. Der höchste Punkt ist die Festung Eptapyrgio, von wo man einen tollen Blick auf die alte Stadtmauer und hinunter zum Meer hat.

Die Kirche Agios Dimitrios

Seit 1988 ist die Kirche Teil des UNESCO-Welterbes der frühchristlichen und byzantinische Bauten in Thessaloniki. Die goldenen Mosaike sind ganz hübsch, interessant fand ich aber vor allem die Krypta unterhalb der Kirche. Zwischen den uralten Steinbögen fühlt man sich wie in einem geheimen Versteck…

Restaurant Dia Xoiros

Das Restaurant Dia Xoiros (25 Valaoritou Aristotelous) war eines der besten unserer Reise. Am besten ganz viele Vorspeisen-Teller bestellen und dann teilen: Fava-Bohnen mit caramellisierten Zwiebeln, gegrillter Käse mit Sesam-Honig-Sauce, pikantes Feta-Mousse, gegrilltes Gemüse…

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