Porto – die Perle im Norden Portugals

Mitte März ging es für Aline und mich nach Portugal. Die erste Reise des neuen Jahres stand an: Ein Roadtrip von Porto im Norden bis an die Algarve im Süden und zurück nach Lissabon in der Landesmitte.

Mit Easyjet flogen wir in zwei Stunden von Genf nach Porto. Die Stadt ist nach Lissabon die zweitgrösste des Landes. Ohne Probleme nahmen wir am Flughafen unser Mietauto in Empfang und fuhren damit zu unserer im Voraus gebuchten Unterkunft.

Die 1930 City Lodge liegt etwas ausserhalb des Zentrums, jedoch befindet sich praktisch vor der Haustüre eine Bushaltestelle. Die Unterkunft ist liebevoll eingerichtet, modern und sauber. Weiterempfehlung an alle, denen es nichts ausmacht, nicht ganz so zentral zu wohnen.

Porto
Aussicht vom Torre dos Clérigos zum Douro

Bei einem ersten kurzen Rundgang bestiegen wir den 76 Meter hohen Turm der Clérigos-Kirche (Torre dos Clérigos), was uns einen guten Ausblick über die Stadt verschaffte. Der Eintritt kostet 3€.

Mit knurrendem Magen suchten wir anschliessend ein Restaurant. Ein Tipp aus dem Lonely Planet brachte uns leider vor ein verriegeltes Lokal. So wählten wir auf gut Glück ein kleines Restaurant an der Praça da Cordoaria aus – und lagen damit goldrichtig. Wir bestellten verschiedene Tapas: Pimientos de Padrón (kleine grüne Paprikas, in Olivenöl angebraten und mit grobem Salz bestreut), Gemüse, Potato Wedges, Tortilla und Oliven. Dazu Vinho Verde, ein junger und spritziger portugiesischer Wein. Ein köstlicher Start in unsere Reise.

Porto
Tortilla und Potato Wedges mit hausgemachtem Chutney
Porto
Pimientos de Padrón

Am nächsten Tag stand Sightseeing auf dem Programm. Wir schlenderten durch die hübschen Strassen Portos, besichtigten den mit Azulejos verzierten Bahnhof – Azulejos sind bunte Kacheln, mit denen viele Fassaden in Portugal verkleidet sind – und gelangten über die Ponte Dom Luís I nach Vila Nova de Gaia, welche als eigene Stadt gilt. Dort befinden sich viele Portweinproduzenten und Lagerhallen – auf den Portwein komme ich später noch einmal zurück…

Bahnhof von Porto geschmückt mit Azulejos
Bahnhof von Porto geschmückt mit Azulejos
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Ponte Dom Luís I

Pünktlich zum Mittagessen erwartete uns strahlender Sonnenschein, der Frühling schien auch in Porto angekommen zu sein. Zur Erholung unserer schweren Beine gönnten wir uns eine Bootstour auf dem Douro, die so mittelmässig spannend war. Später probierten wir unser erstes Pastel de Nata, ein Blätterteigtörtchen, welches mit Pudding gefüllt ist. Es sollte nicht das Letzte bleiben =)

Porto
„Gesundes“ Mittagessen

Porto

Und nun zurück zum Portwein. Der musste natürlich in seiner Geburtsstätte auch ausgiebig getestet werden. Dafür setzten wir uns in eine Weinbar uns bestellten eine Auswahl von drei Sorten: Ein Glas weissen Portwein, zwei Gläser roten. Dazu Oliven und eine Käseplatte. Und zwar die leckerste Käseplatte ever. Die Kombi des süssen Portweins mit den verschiedenen lokalen Käsesorten und einem Kürbis-Chutney war grandios, mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen.

Portwein

Porto

Fazit von Porto: Eine tolle Stadt mit hübschen Gassen, bunten Häusern und guter Stimmung. Die Stadt kann meiner Meinung nach sogar mit Lissabon mithalten.

 Weitere Bilder in der Galerie:

Nach Porto startete unser Roadtrip in Richtung Süden – erster Stopp war das hübsche Aveiro.

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