León – Kolonialstadt mit Charme

Drei Wochen, um von Managua bis nach Panama City zu kommen. So sah der Reiseplan von Kai und mir aus, als wir Mitte August zu später Stunde in Nicaraguas Hauptstadt landeten. Dies nach einer rund 30-stündigen Reise von Zürich über Toronto und Houston.

Nicaragua_León
Ausblick vom Dach der Kathedrale in León

Managua verliessen wir nach nur einer Nacht wieder. Die Hauptstadt hat nicht allzu viel zu bieten und ihr wird eine hohe Kriminalitätsrate nachgesagt. Also ging es per Chickenbus zum ersten Ziel unserer Reise: Die Kolonialstadt León im Nordwesten des Landes.

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Da wir unseren Jetlag auskurieren mussten (und auf den verloren gegangenen Rucksack von Kai warten, aber das ist eine andere Geschichte) nahmen wir es gemütlich. Must-Do ist aber sicher ein Besuch des berühmtesten Bauwerks von León: Die um 1860 nach über 100-jähriger Bauzeit fertiggestellte Kathedrale gilt als die größte und älteste Mittelamerikas.

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Besonders eindrücklich ist ein Besuch des Daches. Hier fühlt man sich schon fast nach Griechenland versetzt… Und auch die Sicht auf die umliegenden Vulkane ist sehr beeindruckend.

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Tipps für León
  • Wir schliefen im Hostel Via Via: Ein altes Kolonialhaus mit tollem Innenhof und schönen Zimmern (36$ DZ). Im dazu gehörigen Restaurant gibts zudem leckeres Essen. Unbedingt probieren: Die lauwarmen Nachos mit Bohnen-Tomaten-Salsa.
  • In León fahren überall Velorikschas herum. Wir wurden allerdings ziemlich abgezockt, also unbedingt den Preis im Voraus festlegen und sichergehen, dass beide von der gleichen Währung sprechen (Dollar oder Córdobas) =P
  • Vis-à-vis vom Hostel Via Via fährt täglich ein Shuttlebus nach Granada (12$ p.P.). Einfach im Hostel auf der anderen Strassenseite nachfragen.

 

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