Granada – schön herausgeputzt

Von León reisten wir direkt weiter in die nächste Kolonialstadt: Granada. Hat León etwas von einer verfallenden Schönheit, ist Granada herausgeputzter und touristischer.

Nicaragua_Granada

Ein Besuch lohnt sich allerdings auch hier, denn Granada ist ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge in der Region.

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Besonders unkompliziert ist ein Ausflug auf das Archipel Las Isletas, welches auf dem riesigen Lago de Nicaragua liegt. Auf einer einstündigen Bootstour (10$) haben wir einen Einblick in die über 300 kleinen Inseln, die dicht bewachsen sind, bekommen. Von den angeblichen Affen und Krokodilen haben wir aber leider nichts gesehen…

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…immerhin Schildkröten haben wir entdeckt!

Dafür gibts einen guten Blick auf den Vulkan Mombacho, der allerdings nicht aktiv ist (jedenfalls in den letzten 500 Jahren nicht…).

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Vulkan Mombacho

Für einen Tagesausflug bietet sich auch die Laguna de Apoyo an. Ein See in einem Vulkankrater, in dem gut gebadet werden kann. Der kreisrunde Wasserspiegel hat einen Durchmesser von sechs Kilometern. An den früheren Vulkan, der vor 20’000 Jahren explodierte, erinnern nur noch die steilen und dicht bewaldeten Kraterwände.

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Laguna de Apoyo

Da es am Nachmittag zu gewittern begann, reichte es leider nicht mehr für den Aussichtspunkt Mirador de Catarina. Von dort würde sich einem einen tollen Blick über den See bieten…

Tipps für Granada
  • Wir schliefen in der Hospedaje Ruiz (20$ DZ). Einfach, aber zentral und familiär.
  • Im Nectar gibts köstliche (allerdings nicht ganz günstige) Fisch-Tacos und Burritos.  In der gleichen Strasse lockt das Toritos – unter anderem mit leckerem Ceviche.
  • Tolles Frühstück wird einem in Katy’s Waffle House serviert. Lauwarme Pecan-Waffeln mit frischgepresstem Saft…no more words needed.

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